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93. Nationale Bundesschau am
09.-11.12.2011 in Dortmund Leider
gab es nur 60 Tiere verteilt über 4 Farbenschläge. Nach meiner
Idee für eine Nationale viel zu wenig. Wenn man damit rechnet dass nur eine
Woche vorher die VDT Ausstellung in Leipzig stattfand ist das besser zu
verstehen. Zwei
solche großen Ausstellungen innerhalb einer Woche, sollte es eigentlich nicht
geben. Die Tauben brauchen zwischen 2 Schauen mindestens 2 Wochen Ruhe.
Glücklicherweise gab es keine leeren Käfige womit es doch eine Propaganda
gewesen ist, für unsere schöne
Rasse der Altholländischen Kapuziner. Zu Beginn
zeigten sich 4,3 Schwarze, welche im allgemeinen
eine gute waagerechte Haltung zeigten. Von den Typen her gab es aber Wünsche
in Brustbreite, Brusttiefe (Rundung) oder in der Länge der Körper. Ein alter
Vogel von Markus Wimmer war die Ausnahme, das Auge war wirklich viel zu Rot,
aber sonst war er wunderbar deshalb statt V97 jetzt HV 96. Willi
Wüllenweber zeigte noch ein 1,0 und eine 0,1 mit SG 95, beide Tiere waren ein
wenig zu lang für eine höhere Note. In Rot
gab es eine Kollektion von 14 Tieren. Der Gesamteindruck war gleich, die
Haltung war in Ordnung aber die Wünsche, wie bei Schwarz, gab es in den
Körpern. Im Allgemeinen viele Fehler in der Brust, auch konnten diverse Tiere
wenigstens 2 bis 3 Zentimeter kürzer sein. Ein alter Täuber von Zuchtfreund
Wimmer war die große Ausnahme, dieser Vogel war kurz mit viel Brust und eine
fabelhafte Haltung von morgens 8 bis 14 Uhr präsentierte er sich ob er aus
einem Bilderbuch weggelaufen war, deshalb V 97 Punkte und der Gesamtsieger.
Weiterhin gab es noch zweimal SG 95, einmal für Wüllenweber auf 1,0 Alt und
für Heinz-Georg Ossenbrink auf 0,1 Alt. 7,9 Tiere
in Gelb, die Mittelwert waren, wie immer, standen die Gelben am besten.
Diesmal gab es HV 96 an einem 1,0 Alt von Peter Waczynski und an einem 1,0
Alt von Willi Wüllenweber. Weiterhin noch dreimal SG 95. Zweimal für
Zuchtfreund Ossenbrink auf 1,1 Alt un einmal auf 1,0 Alt von Wüllenweber. Mit 22
Tieren von 3 Ausstellern waren die Weißen am besten vertreten. Leider auch
hier Wünsche in der Figur. Oft gab es Mängel in der Brustbreite, Brusttiefe
und auch wieder viele mit einem zu langen Körper. Auch in der Nackenfülle gab
es Wünsche und ebenso in der Augenfarbe und Ränder. Sicher eine Weiße soll
klare Augen haben mit lebhaften schmalen Rändern. Die besten Weißen zeigten
Norbert Schneider mit HV 96 auf 1,0 Alt und Markus Wimmer mit HV auf 0,1 Alt.
Weiterhin noch SG 95 für N. Schneider, H.-G. Ossenbrink und M. Wimmer. Fazit:
Für eine Nationale mit 1 x V und 5 X HV ein recht beachtliches Niveau, aber
man soll doch richtig besorgt sein da kein einziges Jungtier genügend
Qualität hatte um 96 Punkte zu erringen. Rob
Joosten Werbeschau zur 21.
Rassetaubenschau des Clubs Paderborn und Umgebung am 07.-08. Januar
2012 in Delbrück. Angeschlossen
war die Werbeschau unserer Altholländischen Kapuziner. An der Schau
nahmen drei Züchter mit insgesamt 41 Tieren teil. Am Anfang
standen die Roten mit 11 Tieren von zwei Züchtern.
Ein Alt-Täuber unseres 1. Vorsitzenden H.-G. Ossenbrink erzielte ein V 97
KVE und unser Zuchtfreund, aus dem Rassetaubenclub
Paderborn und Umgebung, F.-G. Freise
erreichte mit einem 1.0 alt ein HV 96. Bei den
Gelben gab es je ein HV 96 in jung und alt. Beide Tauben wurden von H.G.
Ossenbrink ausgestellt, wobei sich der 1.0 jung super zeigte aber ein
bisschen schmal war. Die
Bindigen von F.-G. Freise in blaufahl und blau zeigten sich eher agressiv im
Käfig und erreichten Wertungen im SG -Bereich. Die Rotfahlen von S. Häusler
konnten mit der Qualität der Clubschau nicht mithalten und wurden auch im SG-Bereich
gewertet. Die 13 getigerten Tiere in Schwarz, die durch V und HV auffielen,
waren hoch im Stand und Kappe, dadurch wirkten sie etwas zu lang im Körper. Zum
Schluss der Schau wurden 5 weiße Tiere gezeigt. Eine Jungtäubin, die sehr
gefiel, wurde mit HV 96 ausgezeichnet. Der
Leistungspreis vom Club ging an S. Häusler auf 1,1
in Schwarzgetigert. Mein
Fazit der Schau: es gab nur ein G, dies zeigt die sehr gute Qualität der
Tiere auf der Schau. Durch den
späten Termin der Schau waren die Tiere fertig gemausert. Vielen
Dank an den Preisrichter Willi Grümme, der diese Schau sehr passend bewertet hat. Pressewart
Siggi Häusler 60. VDT-Schau Leipzig 02.-04.
Dezember 2011 Meine
Richtertätigkeit beinhaltete 26,22 Schwarze, 10 Dun und 16,11 Rote. 26,22 Schwarze sind auch für eine Großschau
schon etwas ungewöhnlich. Nicht nur die Menge stimmte, auch die Qualität.
Hatte unsere HSS in Lingen wenige Lichtblicke bezüglich Typ und Struktur, war
Leipzig mit V-EB (1,0 jung), hv ELT
(1,0 jung) und hv E (1,0 alt) ein gutes Beispiel und Jürgen Reich der
„Abräumer". Schon beim Anfassen der Tiere ging dem SR das Herz auf:
feste und breite Feder, typisch in Figur und Haltung. Auch soll nicht
unerwähnt bleiben, welche Kriterien zur Abstufung im sg-Bereich geführt
haben: Augenrand intensiver, Schwanz schmaler, Schwingenlage fester. Die
früheren Fehler mit Stulpflügeln waren nicht mehr zu sehen, auch nicht die
ungeliebten Augenschirme (zumindest während der Bewertung). Die g-Tiere
wurden abgestuft wegen kurzem Hals, Augenschirm, schlecht geputzter Kappe,
blassem Augenrand, hellem Flügelbug. Nur ein Tier wurde wegen abfallender
Haltung gestraft. Leider auch fünf b-Tiere. Vom ungepflegten Federkleid bis
Kopf Zeichnung, enge Struktur, sehr lockerem Gefieder, stark scheitelndem
Nackengefieder war alles vorhanden. Einmal falsche Klasse: als 0,1 nicht
kräftiger! stand auf der Karte. Stellte sich später als Täuber heraus. Bitte
beim Putzen der Kappe mehr Sorgfalt walten lassen. 10 Dun, da lacht das Herz. Das V-97 Tier
von Glaser der absolute Typ zur Zeit. Bestechend das
Auge und die gleichmäßige Farbe. Weitere 3 x 95 und 4 x 94 Punkte (Glaser und
Englert) ein sehr guter Schnitt. Hier als Anmerkung: Hinterpartie kürzer,
eleganter in der Halsführung. Die beiden g-Tiere zeigten aggressives
Verhalten und lockeres (!) Schenkelgefieder. Jeder sowie Starke Abweichung in
der Farbe (schon zu braun).
16,11 Rote
weder zu gut noch zu schlecht, eben teilweise nur unfertig. Die
Spitzentiere mit hv (1,0 jung Wimmer) und hv (0,1 jung Wüllenweber) konnten
gefallen. Die sg-Noten hatten noch folgende Wünsche: Iris heller, Nackenstruktur
fester und voller, Schwanzfederlage beachten, Rosetten kürzer, Rand
lebhafter. Auch wurde einmal der korrekte Bauchschnitt angemahnt. Bei den
g-Noten wie bei Schwarz: offene Rosetten, lockeres Nackengefieder, blasser
Rand, farbige Schenkel, mattes Auge, tiefsitzende Kappe. Auffällig waren die
unterschiedlichen Farbstufen. Vom intensiven Rot früherer Jahre bis zum sehr
aufgehellten Rot (Kreuzungsrot). Das mag
manchmal als spitzfindig anmuten, aber hier war bei einem Tier die Grenze
überschritten. Wir haben
keine Farbentauben, aber der Standard verlangt eine gleichmäßig satte Farbe. Bei Rot
beinhaltet das sogar, daß ein leichter blauer Anflug in der Bauchfarbe
erlaubt ist. Aber die
Verdünnung der roten Federn ist nur bis zu einem Grade zulässig. Aufbau,
Unterbringung und Präsentation waren in Leipzig vorbildlich. Auch die
Zusammenarbeit mit dem Obmann Werner Reischl konnte nicht besser sein. Euer
Richard Kaesler Zur
115. Lipsia / 60. VDT Schau Leipzig hatte ich von 250 Alth.Kapuzinern 80
Tiere in Gelb, Blau mit schwarzen Binden sowie
Rot- und Gelbfahl zu bewerten. Die 53 Gelben der stärkste Farbenschlag,
zeigten überdurchschnittliche Qualitätsmerkmale in Typ, Stand und Strukturanlagen.
Trotzdem ist weiterhin auf typhafte Haltung, reines Auge mit lebhaften Rand
und straffes Nackengefieder zu achten. Auf fehlende Schwingen, auch glatte
Schwingen, sowie fehlende Schwanzfedern muß immer wieder hingewiesen werden. Herausragend
das V-Tier von Heinz-Georg Ossenbrink und die drei Rassevertreter von Gerald
Klarwein mit HV 96. Welche kaum
zurückstanden. 17 Blaue mit schwarzen Binden insbesondere
die 0,1 konnten nicht alle gefallen. Die
Klassen 1,0 jung und alt verkörperten wohl den gegenwärtigen Zuchtstand. 1,0 jung
SG 95 E an Reiner Awe und auf hervorragende 2,0 alt mit V-ELP
und HV E an Gerald Klarwein. Die
Täubinnen konnten nicht höhere Noten erreichen. Den
Tieren mangelte es an Typ, Halslänge, Standhöhe und blassen Augenränder. Auch
auf anhängende Kopfzeichnung ist zu achten. 4 Rot und 6 Gelbfahle von durchschnittlicher Qualität. Beste
Gesundheit und Zuchterfolge für 2012. Zuchtfreund
Bernd Kirchner Schaubericht VDT Leipzig
Willi Grümme Die
Bewertung von 25 Getigerten und 63 Weißen erfolgte durch Zfr. Grümme. Bei den
Getigerten 4 Schwarztiger, 10 Rottiger, 11 Gelbtiger sehr gute
Durchschnittsqualität. Die Schwarztiger im sg-Bereich, die 10 Rottiger eines Ausstellers (A. Kunzler) mit 2x hv. Die
Gelbtiger zeigten die Spitzentiere mit V-EB und 2x hv an T. Golzbuder.
Bei den Getigerten ist auf die Rückenlänge zu achten, ebenso tlw. auf die korrekte Haltung. Die Standhöhe war allgemein in Ordnung. Insgesamt 63 Weiße (26,25 jung und 1,2 alt), eine feine
Kollektion. Die Spitzentiere: v-LVE M. Wimmer und 3x hv G.
Ossenbrink. Die Durchschnittsqualität sehr zufriedenstellend, jedoch ist auf
die Rosettenform (tlw. zeigten die Tiere Punktrosette)
zu achten. Wie bei den anderen Farbenschlägen war die Nackenfeder in der
Struktur oft reichlich locker. Bitte, liebe Zuchtfreunde, achten Sie bei den
Weißen auf durchgehend reines weißes Gefieder. Bei den Besuchern macht
es nicht den besten Eindruck, wenn die Schwanzfedern farblich absetzen. Das V-Tier zeigte alle Attribute eines Spitzentieres,
die Hv-Tiere waren in allen Rassemerkmalen bis auf ein wenig festere Nackenstruktur in Ordnung. Die Rassemerkmale Figur, waagerechte
Haltung und Kappenhöhe waren durchweg vorhanden. Euer
Willi Grümme Hauptsonderschau der
Altholländischen Kapuziner beim 18. Lingener Kleintiertag in den Emslandhallen
der Stadt Lingen Am 12.
und 13. November war es soweit, unsere beiden Zuchtfreunde Bernhard
Spiekermann und Heinz-Hermann Altgilbers hatten uns zur diesjährigen
Hauptsonderschau eingeladen. Durch die
gute Beteiligung unserer niederländischen, belgischen und französischen
Zuchtfreunde konnten wir eine Meldezahl von 282 Tieren in 11 Farbenschläge
erreichen. Einreihiger
Aufbau und gute Lichtverhältnisse waren gegeben. Der
Eingangsbereich unserer Schau wurde durch den Aufbau der drei Schauvolieren
(Bindige, Getigerte und einfarbige Kapuziner) sehr aufgelockert. Dieses Bild
wurde nach der Bewertung noch vollkommener, durch die Präsentation der
V-Tiere in Einzelkäfigen. An dieser
Stelle möchten wir uns noch mal bei unseren Zuchtfreunden Spiekermann und
Altgilbers, nebst Helferteam für die gute Unterbringung und Betreuung unserer
Kapuziner bedanken. Unser
Dank geht aber auch an unsere Preisrichter Richard Kaesler (Obmann),
John Hartman, Martin Treffers und vom
LV Weser-Ems Karl-Ludwig
Meyer für die geleistete Bewertung. Den
Ausstellungsreigen eröffneten 39 Vertreter im schwarzen Farbenschlag. Sie
wurden kritisch, aber fachgerecht von John Hartman bewertet. Der Typ stand in
der Beurteilung vorne an, gefolgt von den Strukturmerkmalen. Bevorzugt wird
eine elegante, etwas kräftige, möglichst nicht zu lange Taube. Tiere mit zu
loser Struktur oder Scheitelung im Nackengefieder wurden zurückgestuft. Auch
auf die Augenrandfarbe sollte in Zukunft wieder etwas vermehrt geachtet
werden. Bei den Täubern 2 x HV auf 1,0 alt Wimmer und Wüllenweber. HV SVBand
auf 0,1 jung an Jan Kuster. 57
Kapuziner im gelben Farbenschlag wurden unserem Ehrenvorsitzenden und
Zuchtfreund Richard Kaesler zugeteilt. Eine
zugegeben nicht leichte Aufgabe. Kompakte und kurze Tiere wurden uns von den
Züchtern Bottin, Joosten und Lamers präsentiert. Von den
beiden erstgenannten überragende Ausstellungserfolge Joosten 2 x V, 1x HV,
Bottin 6 x HV, Lamers 1 x HV und Jan Haas 1 x HV. Die V und
HV Tiere waren alle überragend im Stand u. Typ, mit parallel verlaufendem
Halskragen, voller Nackenstruktur, sehr guten Auge und Rand. Für die
Zucht sollte aber vermehrt auf die haarige Feder im Bindenbereich geachtet
werden, so das diese nicht zu weich wird. Weiterhin
müssen wir im gelben Farbenschlag an der farblichen Ausgeglichenheit
arbeiten. Die
Blauen mit schwarzer Binde waren leider nur mit 2,2 Tieren vertreten. 1,0 alt
von F. Scheeres wurde HV 96 bewertet und entsprach dem Standard. Die höchste
Note wurde gegeben, wenn die Binde schwarz war. 0,2 Jungtäubinnen wurden von
S. Schmidt vorgestellt, leider fehlte diesen beiden Tieren ein wenig die
Masse. Bei den
Blaufahlen mit dunkler Binde wurden uns von zwei Züchtern 3,3 Tiere
präsentiert. Die lose Nackenstruktur und der gelbliche Anflug der Binden sind
zu bemängeln. Bei einer Taube fehlte der Halskragenverlauf einseitig.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Stand, der Typ und die Köpfe typenhaft
gegeben sind. Die Richtung in dieser Farbgattung gab F. Scheeres mit 2 x SG
95 an. Bei den Blaufahlen war durch das fehlen einiger Züchter kein optimaler
Vergleich über den Zuchtstand zu erhalten. 3,3
Rotfahle Tiere von zwei Ausstellern. Diese Farbrichtung befindet sich in
einer Phase der Neuorientierung. Aus beiden Zuchten sehr schöne Tiere mit
breiten Körpern, Köpfe und hohen Strukturen. R. Joosten erlangte mit einer
Alttäubin HV 96 u. J. Somers 2 x SG 95. Im
gelbfahlen Farbenschlag wurden 7,9 Kapuziner ausgestellt. Die
gesamte Kollektion war eine reine Augenweide. Besonders
herausgestellte Tiere überzeugten durch ihre figürlichen Vorzüge. Die
Toptiere zeigte R. Joosten 1,0 alt V 97, P. Berkenbosch 0,1 jung
V 97 und J. Haas eine junge Täubin mit HV 96. Als
Wunsch ist zu äußern, das bei den Rot- und Gelbfahlen die Farbe besser wird.
Aber man kann erkennen, dass die Züchter bereits daran arbeiten und schon
gute Fortschritte erzielt haben. Die
Gruppe der Getigerten waren mit 14,12 Schwarztiger, 7,3 Rottiger und 2,5
Gelbtiger vertreten. Mit 14,12
Schwarztiger erreichte dieser Farbenschlag eine sehr
gute Meldezahl. Die Jungtäuber wurden SG + G bewertet, dies lässt sich auf
das zu lose Nackengefieder zurückführen. Bei den Alttäubern zeigte sich die
Fertigkeit durch V + HV von S. Häusler und R. Bergermann HV. Die
Jungtäubinnen zeigten sich ähnlich den Jungtäubern. Bei den Tieren wurde S.
Häusler von SG 95 bis HV 96 bewertet. Einige Tiere, die nicht dem Typ
entsprachen kamen nicht an höhere Noten heran. 7,3
Rottiger von vier Ausstellern. Diese fielen besonders durch ihre dunkle Tigerung
auf. Hervorzuheben die Tiere aus der Zuchtstätte von W. Beele, die mit 1 x HV
und 3 x SG 95 bewertet wurden. 2,5
Gelbtiger in einer sehr erfreulichen guten Qualität. Einige waren von Typ und
Stand eine Augenweide. Der Rest hätte sich besser im Stand präsentieren
können, wie z. B. der 1,0 von F.A.H. Bergman, der ansonst alle Vorzüge besaß.
Die
Alttäubin von F. Lamers stand wie ein Denkmal und wurde dafür mit V 97
belohnt. HV auf 0,1 alt an F.A.H. Bergman. Im
Abschluß kann man sagen, das die Getigerten auch getigert waren und keine
Schimmel. Zum
Schluß standen in der AOC-Klasse zwei Blauschimmel, die mit SG bewertet
wurden. Diese waren leider noch etwas lose in der Nackenstruktur wussten in
der Farbe aber schon zu begeistern. Zuchtfreunde
S. Häusler und W. Wüllenweber Altholländische Kapuziner Rot auf
der HSS Lingen 2011 Geehrt
war ich mit der Anfrage vom 1. Vorsitzenden einen Teil von den Altholl.
Kapuzinern auf der HSS zu bewerten. Eine
schöne Anzahl von 285 Stück waren aus vielen europäischen Länder zu bewundern,
hiermit bekam die Schau einen internationalen Charakter. Und wir
in den Niederlanden können eifersüchtig sein auf eine solche Anzahl. Mein
Auftrag war die Roten, Blau, Blaufahl und Gelbfahl zu bewerten. Der
Bericht über die bindigen Farbenschläge schrieb Zuchtfreund Siggi
Häusler, der sich an anderer Stelle befindet. Von mir
ist der Bericht über den Roten Farbenschlag. Es waren
21junge rote Täuber von 10 verschiedenen Züchtern. Allgemein zeigten die
Tiere einen sehr guten horizontalen Stand, verschiedene Typen kamen gut nach
vorn in die Brustpartie, die weniger guten Tieren zeigten keine Masse und
Brust, wir verlangen eine gut gefüllte breite Brust die von der Seite gesehen
auch deutlich vor und unter den Flügelbuch zu sehen ist. Auffallend
war auch das manche Tiere einen strammen oder steifen Beinstand hatten, ein
Fehler der in den 80er Jahren regelmäßig bei Hollänischen Tieren vorkam. Hier
war auch beim ersten Tier (Nr.394) ein schöner horizontaler Stand und
hervorragende Struktur zu erkennen. Es
streckte leider den Hals nicht, aber in Komination mit übermäßigen strecken
der Beine ergab sich ein Bild was wir ber der Rasse nicht gern sehen. SG 95
erhielt ein Tier (Nr.397) von Robert Bottin mit HV waagerechten Stand,
Beinlänge und prächtiger Nackenfüllung. Es kam gerade noch etwas zu kurz in
Brusttiefe und Augenrandfarbe. Auch SG 95 für ein Tier (Nr.400) von Jan Haas
mit einem prächtigen kurzen und breiten Typ, kleine Wünsche in der Struktur
verhinderte mehr. Ebenfalls SG 95 für einen jungen Täuber (Nr.403) von Rob
Joosten mit einem gewaltigen Typ und fantatischer Struktur, ein fester Stand
war der Wunsch. Ein Tier in (Nr.404) mit abfallenden Stand und Wünsche in der
Struktur und Typ, G 91 war dann auch das maximale was erreichbar war. Das der Züchter bessere Tiere im Stall hat bewies der
Nachbar mit SG 93 waagerechter Stand, feste Struktur. HV 96 kam Christoph
Hasselmann zu gute ein hervorragenderJungtäuber, schöne
breite Brust, horizontaler Stand und eine schöne Struktur. Der einzige Wunsch
war das die Hinterpartie etwas kürzer hätte sein können. (Nr. 408/409) hatten
keine Rassetypischen Merkmale um ein gutes Ergebnis zu bekommen, vielleicht
das der Züchter auf diesem Weg mit besseren Tieren geholfen werden kann. Die
drei letzten jungen Täuber in der Reihe waren Stück für Stück prächtige Tiere
von Wimmer, Bottin und wiederum Hasselmann. Robert Bottin wurde als bester
von diesem Trio mit HV 96 belohnt. Ein kleiner Wunsch die Augenrandfarbe. Bei
den 11 alten roten Täubern waren verschiedene Tiere die es den Preisrichter
sehr schwierig machte. Fantastische Qualität von Bottin 2 x SG 95 und HV 96,
das Tier (Nr. 416) zeigte eine gewaltige Struktur mit breiter,tiefer Brust.
Kleiner Wunsch im Stand fester. Lamers SG 95 und Ossenbrink HV 96 als bester Alttäuber
war das Tier (Nr. 419) mit gewaltiger Struktur von Rob Joosten der V 97
bekam. Dieser Täuber wurde als bestes Tier der HSS heraus gestellt. Herzlichen Glückwunsch! 12 junge Täubinnen
mit wiederrum sehr schönen Tieren von den Zuchtfreunden Bottin und
Wüllenweber wurden mit SG 95 belohnt. Schöne Jungtäubin von Ferdi Lamers (Nr.
434) mit festem horizontalem Stand breiter, tiefer Brust, prächtige feste und
volle Nackenfüllung. Kleiner Wunsch war die Beinlänge. Was bei manchen Tieren
in dieser Klasse auffiel das der Stand fester und waagerechter sowie das die
Tiere den Hals besser strecken müssen. Einige waren dabei die sich agressiv
zeigten. Bei den
10 Alttäubinnen zeigte die beste Klasse in diesem Farbenschlag. 6 Tiere
in der Reihe von Bottin SG 95, Lamers HV 96, Osssenbrink und Wüllenweber mit
SG 94. Die zwei besten Täubinnen von Rob Joosten die sich kaum unterschieden
wurden mit HV 96 und V 97 belohnt. Bei so
einer Qualität sind kleine Punkte die den Unterschied machen, Typ und
Stand war bei allen diesen Tieren von sehr hohem niveau, die Unterschiede
wurden bei den Strukturpunkten gemacht. Von
dieser Stelle den Preisrichter Kollegen und Obmann Richard Kaesler einen
herzlichen Dank! Mit
freundlichen Züchtergruß Martin
Treffers Bericht zur Hauptsonderschau des Altholländischen
Kapuziner Club 2010
Der
Tradition des Clubs folgend wird unsere alljährliche Hauptsonderschau als
Wanderschau in die verschiedensten Regionen unseres Landes vergeben. So
folgten wir in der letzten Schausaison der Einladung der Zuchtfreunde des
Rassegeflügel-züchtervereins Lippstadt 1896 e.V. in die schöne Schützenhalle
nach Eickelborn. Auch wenn
es für einige Zuchtfreunde wiederum ein recht weiter Anreiseweg war, so
wurden sie doch durch eine herrliche Ausstellungshalle und herzliche Aufnahme
für diese Wegstrecken voll entschädigt. Zum
zweiten Mal in Folge war uns auch der „Wettergott“ nicht sehr wohl gesonnen.
Trafen wir uns 2009 im sehr verschneiten Bayern, so war es in diesem Jahr
fast nicht ohne Schlauchboot zu machen. Aber die
Sache war es wert und so folgten 25 Zuchtfreunde dem Ruf aus Eickelborn und
stellten 299 Kapuziner zur Schau. Da wir
hier im grenznahen Bereich waren, konnten wir auch drei niederländische, zwei
belgische und einen französischen Zuchtfreund begrüßen. Sie stellten mit
ihren Tieren eine gelungene Bereicherung dar und bestimmten nicht unerheblich
den Zuchtstand. Eine
familiäre Aufnahme durch den gastgebenden Verein und ein gemütlicher
Züchterabend rundeten dieses Schauereignis gekonnt ab. Unser Dank gilt daher
noch einmal ganz herzlich dem Lippstadter Rassegeflügelzuchtverein. Wir haben
uns sehr wohl gefühlt. Schön
wäre es natürlich, wenn soviel Mühe in Zukunft bezogen auf unsere registrierte
Mitgliederschaft durch mehr Aussteller honoriert werden würde. Denn das
tierzahlmäßige Meldeergebnis verteilt sich auf zu wenige Züchter. Der
Sonderverein versucht durch das Wandern des Ausstellungsortes und der Vergabe
an Schauen mit moderatem Standgeld hier positiv entgegenzukommen. Nicht
zuletzt sei hier auch einmal unseren Sonderrichtern Dank gesagt, die für
einen minimalen Beitrag diese Aufgabe im Sinne des Clubs erfüllen. Nun aber
zu den Tieren. Den
Reigen eröffneten wie vorgegeben unsere schwarzen Kapuziner. Mit 17 Tieren
kein berauschendes Ergebnis für diesen Farbenschlag. Hier hatten wir schon
mehr. Waagerechte Haltung und ansprechender Typ war mehrheitlich gegeben.
Tiere mit zu loser Struktur oder matter Farbe wurden zurückgestuft. Gefallen
konnte die harmonische Alttäubin aus der Zuchtstätte Wüllenweber und dicht
folgend eine Jungtäubin von unsern Zuchtfreund Bottin aus Frankreich sowie
ein weiterer Alttäuber ebenfalls von Zuchtfreund Wüllenweber. Die unser
Sonderrichter Richard Kaesler vorgestellten dunfarbigen Tiere entsprachen
nicht dem vorjährigem Zuchtstand. Hier fehlten die Tiere von Zuchtfreund
Ernst Glaser. Erfreulich aber die wiederholte Anwesenheit dieses
Farbenschlages aus mehreren Zuchten. Aber nochmals, nicht jede Farbkreuzung
ist dunfarbig. Typhaft die gezeigte Jungtäubin von Zuchtfreund Twan Wagner
aus den Niederlanden. Der rote
Farbenschlag präsentierte sich mit immerhin mit 65 Tieren unser Sonderrichter
Bernd Kirchner. Dies war in den letzten Jahren nicht immer so. Um so
erfreulich, das auch die Ausgeglichenheit überwiegend stimmte. Die
unsäglichen und dem Farbenschlag schädigenden Diskussionen zur Farbe scheinen
der Vergangenheit anzugehören. Wir wollen laut Standard eine reine und
intensive Farbe. Nicht mehr und nicht weniger. Ob sich das Tier etwas heller
oder dunkler im Farbton zeigt ist untergeordnet. Deshalb werden Tiere mit
Saum oder blauen Farbtönen zurückgestuft und somit dem Standard genüge getan. Viele
Tiere mit ansprechender Standhöhe und waagerechter Haltung sowie mit feiner
Halslänge und fester Struktur wurden hier gezeigt. Mit dreimal V97 und
zweimal hv96 war Zuchtfreund Bottin der dominierende Züchter. Weitere
Hv-Tiere zeigten die Zuchtfreunde Joosten und Lamers, beide aus den
Niederlanden. Unser
sonstige Paradefarbenschlag Gelb zeigte sich nur mit 59 Tieren und wurde
durch mich bewertet. Auch hier haben wir es mit helleren oder dunkleren
Farbnuancen zu tun. Wichtig auch hier kein Saum und keine
Fremdfarbeinlagerung zuzulassen. Auffällig war, dass ein Teil der Tiere nicht
an die Standhöhe der roten herankam. Auch muss vermehrt auf Tiere mit zu
starker Abwehrhaltung geachtet werden. Diese Tiere zeigen sich einfach nicht
und sind daher schwer zu beurteilen. V97 zeigte Zuchtfreund Wüllenweber einen
feinen Jungtäuber. Immer zu gefallen wusste die feine Alttäubin von
Zuchtfreund Lamers, welche nachher auch zum Champion gekürt wurde. Auch hier
zeigte Zuchtfreund Bottin mit zweimal hv96 die gegenwärtige Stärke seiner
Zucht. Harmonisch
auch die Hv-Tiere von den Zuchtfreunden Wüllenweber 1x, Lamers 2x, Kaesler
und Golzbuder je 1x. Zuchtfreund
Kaesler oblag es bei den bindigen Farbenschlägen die Spreu vom Weizen zu
trennen. Mit 29 Tieren in dieser Kategorie ein durchschnittliches Ergebnis.
Diese teilten sich in 9 blaue, 4 blaufahle, 2 rotfahle und 14 gelbfahle
Kapuziner auf. Während der Typ und die Farbgebung schon recht gut
vereinheitlicht wurde, zeigten einige Tiere noch
Wünsche in der Ausgereiftheit und Festigkeit des Gefieders auf Grund ihres
jungen Alters. Diese mussten zu recht zurück gestuft werden. Denn bewertet
wird was im Käfig steht und nicht was eventuell daraus einmal wird. Bei den
Blauen schaffte es nur eine Alttäubin von Jarchow auf sg95. Die vier
Blaufahlen alle im sg-Bereich von nur einem Aussteller Zuchtfreund Häusler.
Auch hier war eine Alttäubin mit sg95 am höchsten bewertet. Nur zwei Rotfahle
von Zuchtfreund Berkenbosch aus Belgien, einmal sg95, widerspiegelten nicht
den gegenwärtigen Zuchtstand in diesem Farbenschlag. Hier fehlten einfach die
prägenden Zuchten. 14
gelbfahle schon etwas erfreulicher mit feinen Typen von Zuchtfreund Joosten
NL der mit 1x V97 und 2x hv96 auch unangefochtener Favorit in diesem
Farbenschlag war. Erfreulich
die prima Kollektion in getigert mit immerhin 61 Vertretern. Das sieht man
nicht alle Tage. Herzlichen Dank an die Züchter. Nur wer sich einmal damit
beschäftigt hat, kann beurteilen, was diese Zahl bedeutet, wenn man die
enorme Ausfallquote durch Zeichnungsfehler in dieser Spielart kennt. 21
Schwarztiger mit freiem Stand, waagerechter Haltung und überwiegend fester
Struktur machten unserem Zuchtfreund John Hartman aus den Niederlanden die
Bewertungsaufgabe nicht leicht. Dominierende Zucht war mit 1x v97 und 3x hv96
die von unserem Zuchtfreund Häusler. Sehr gefestigt im Moment auf mehrere
Zuchten die aparten Rottiger. 20 Tiere konkurierten hier um die Punkte. Feine
feste Strukturen, welche zum Teil bei den Hauptfarbenschlägen zu suchen sind.
Auch die Farbverteilung ist wesentlich einheitlicher geworden. Satte
Grundfarbe, ohne Schimmelfedern ist mittlerweile ein „Muss“ um in die Punkte
zu kommen. 1x V97 und 1x hv96 gingen an Zuchtfreund Beele, sowie 1x hv96 an
Zuchtfreund Golzbuder. Den
Abschluss in dieser Variante bildeten immerhin 20 Gelbtiger. Hier galt
gleiches wie für die gezeigten Rottiger. So konnte SR Kaesler mit 1x V97 auf
eine feine Alttäubin von Zuchtfreund Lamers NL und 1x hv96 auf eine
Jungtäubin von Zuchtfreund Golzbuder zwei würdige Vertreter herausstellen. Den
Abschluss unserer Hauptsonderschau bildeten 56 einfarbig weiße Kapuziner,
welche Zuchtfreund Hartman zu bewerten hatte. Da wir hier keine
Schwierigkeiten in Bezug auf das dem Kapuziner eigene Zeichnungsbild haben,
müssen schon allerhöchste Anforderungen an Typ und Struktur gestellt werden,
um in die Punkte zu kommen. Große Probleme bereiteten hier oft noch die
Federfestigkeit. Aber auch einfach zu tief stehende und mit zu wenig
Halslänge ausgestatte Tiere waren zu sehen. Diese mussten dann auch
entsprechend zurückgestuft werden. Mit 2x V97 und 1x hv96 führte Zuchtfreund
Schneider das Feld an. Ihm
folgte Zuchtfreund Ossenbrink mit 1x V97 und 2x hv96, sowie Zuchtfreund
Bertram mit 2x hv96. Nun noch
ein Wort alle Farbenschläge betreffend. Während der Bewertung und in der
dadurch resultierenden kameradschaftlichen Absprache unter den Preisrichtern
ist ein gravierendes Problem in unseren Zuchten aufgefallen. Dies ist die
sich stark verschlechternde Augenfarbe. Die gut gemeinte Formulierung im
Standard „unreines Perlauge“ darf nicht ausgenutzt werden. Ein Kapuziner
wirkt nun einmal erst vollendet mit einem hellem klaren Auge und einem
möglichst roten Rand. Das strahlt Vitalität und Lebensfreude aus. Dunkle,
graue oder rote Augen gehören nicht in die Zucht. Hier wird und muss sowohl in
der Zucht aber auch in der Bewertung in Zukunft mehr selektiert werden
müssen. Dies soll keine „böse Drohung“ sondern ein gut gemeinter und der
Zucht dienender Rat sein. Ich
persönlich möchte allen Zuchtfreunden für 2011 „volle Nester“ und eine
glückliche Hand bei der Verpaarung wünschen. Gerne
habe ich versucht, gemeinsam mit Ihnen die letzten Jahre etwas zur
Verbesserung der Zucht beizutragen. Ihr/Euer Zuchtfreund
Norbert Jarchow Schaubericht zur Lipsia-Schau
Leipzig am 03.-05. Dezember 2010 Die Anreisebedingungen
zur Einlieferungstag und am Bewertungstag waren besonders durch hohen
Schneefall erschwert, daher auch den Dank an die Aussteller, welche alle
Käfige besetzten. Die
letzten Preisrichter waren am Bewertungstag 13.00 Uhr noch nicht eingetroffen.
(Aussage des AL an mich persönlich) Vorwiegend
sächsische Kapuzinerzüchter (Ausnahme Zfd. A. Kunzler) brachten 68 Tiere in
die Käfige. Zu Beginn
zeigten sich 10,12 Schwarz. Weitgehend kurze Typen mit fester Strukturfeder,
satter Farbe, roten Augenränder und waagerechter Haltung. Feine Vertreter von
J. Reich 2 x V und HV, sowie A. Kratz HV. 2,0 Rot,
wovon 1,0 jung gefallen konnte. 9,5 Gelbe
Rassevertreter, teils im hohen SG Bereich. Vielfach
fehlte eine feste und glatte Feder, Standhöhe und Randfeuer. ZG Barton mit
HV. 3,3 Tiere
in Blau mit schwarzen Binden und ein 1,0 Schwarztiger von R. Awe. Typ und
Struktur SG, aber weiterhin Probleme in der Randfarbe und sehr lebhaften
Wesen, welche eine höhere Note nicht zuließen. Die 5 verschiedenen
fahlen Vertreter von durchschnittlicher Qualität. L. Lattermann auf Rotfahl SG 95. 3,2
Rottiger aus bekannter Zucht von A. Kunzler in hoher SG Qualität, jedoch das
Spitzentier war nicht zu erkennen. Abschließend
4,9 Vertreter im weißen Farbenschlag, mit überdurchschnittlichen
Bewertungsnoten. Jedoch im
Typ etwas kräftiger, mehr Federfestigkeit und lebhafte Ränder. 0,1 alt HV an ZG Barton. Abschließend
mein besonderer Dank an den Obmann H.-D. Ratzki für die gute und freundliche
Zusammenarbeit. Dies war
ja in den letzten Jahren in Leipzig nicht immer so. Obwohl
Leipzig immer eine Reise Wert ist. Euer
Zuchtfreund Bernd Kirchner Moezelaarschau am 18. Dezember
2010 Die
Gaststätte „In de Oude Bowling“ in Schaijk, auch Versammlungslokal der JHV
des niederländischen Clubs, war diesmal Austragungsort des Moezelaar-Tags. Seit 1975
wird dieses Event mit den Altholländischen Mövchen
durchgeführt. Dieses
Jahr war es außerdem der 75.Geburtstag des Erzüchters unserer Rasse, Henk
Moezelaar. Aussteller
waren u.a. die Zfrd. Bertram, Bottin, Häusler, Wüllenweber, Snijders, Kuster,
Schoonenberg, Wagener, Lamers, M. van Uden, Jan Haas,
J. de Wit und H. Knechten. Durch die
winterliche Witterung bedingt, waren einige Zfrd. ausgeblieben, so dass von
den 130 gemeldeten Tieren noch 92 Tiere in den Käfigen standen. Die
Farbenschläge Weiss, Schwarz, Rot, Gelb, Dun, Blau, Blaufahl, Schwarzgetigert, Gelbgetigert und Gelbfahl
waren trotzdem in guter Qualität präsent. In Weiss
präsentierte Bertram 1x96 und 3x95 Punkte, in Schwarz war Wüllenweber mit
2x96 Punkten vorn, dazu je 1x95 Punkte an Wagener und Comb./Schrijk/van Uden. Die Roten
waren von sehr guter Qualität: Joosten 97 Punkte (Champion) und 1x96 Punkte,
des weiteren Lamers 2x96 Punkte. In Gelb die Spitzentiere mit 97+96 Punkten
an Haas, 1x96 Punkte Lamers. Dun: für
Twan Wagener gab es auf 4 Tiere 1x96, 1x95, 1x94 und 1x93 Punkte. Blaue:
Scheeres und Haas je 96 Punkte. Blaufahl:
Scheeres 2x94 Punkte. In
Schwarztiger zeigte Häusler seine ganze Qualität: 1x97, 2x96 und 4x95 Punkte.
Eine
Alttäubin von Lamers erreichte in Gelbtiger 97 Punkte. Zum Schluss die
Gelbfahlen mit 1x97, 2x96 und 2x95 Punkten an Joosten. Dazu noch 1x95 Punkte
an Haas. Als
Preisrichter fungierten unsere Zfrd. Joosten, Hartman, Snijders und Kaesler.
Die Preisrichter fungierten ehrenamtlich und trugen so zum Gelingen der
Veranstaltung bei. Während
der Bewertung gab es einen hervorragenden Lichtbildervortrag von Dick Hamer. Es war
ein angenehmer Tag im Kreise von Gleichgesinnten. Richard Kaesler VDT- Schau in Erfurt vom
27.-29.Nov.2010 Am
letzten Wochenende des Novembers trafen sich die Taubenzüchter des VDT wieder
einmal in Erfurt mit einem guten Meldeergebnis von 130 Alth. Kapuzinern in 7
Farbenschlägen und ein nicht anerkannter, unter ca. 22.500 Tauben. Den
Anfang von 84 Nr. wurde in Schwarz, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden und
Schwarzgetigert mir zugeteilt. Den
Rest von 46 Nr. bekam Richard Kaesler zu bewerten. Vor
der Bewertung um 6.30h gingen Richard und ich die ausgestellten Tiere
zusammen durch.Es wurde festgestellt, dass einige Tiere unreines Gefieder und
stark rote Augen zeigten. Der
durchschnittliche Notenspiegel der 84 Tiere lässt sich dahin erklären, dass
nur wenige Tiere in allen wesentlichen Rassemerkmalen überzeugen konnten.
Feinen Vertretern in Figur, Stand, Haltung, offene und breite Kappen sowie
Strukturaufbau, standen andererseits solche mit etwas losem Nackengefieder,
leicht abfallender Haltung, zum Teil etwas breite Augenränder und
Augenschirme gegenüber. Es
sollte künftig verstärkt auf reinere Augen und Gefiederreinheit (weiß sollte
auch weiß sein) so auch die Schnabelhaltung (nicht
Niedersichtigkeit) mehr Wert gelegt werden. Das verdeutlicht den Trend und
erklärt den Handlungsbedarf. Es
waren wirklich schöne typhafte Tiere dabei, aber die roten Augen waren eben
nicht in Ordnung. Bei
den 24 Schwarzen fehlte das alles überragende Tier, in Haltung, Struktur und
Augenreinheit. >hv96
erreichte Markus Wimmer mit 0,1 Jung. 8
Rote passten sich dem Niveau der Schwarzen Verwandtschaft nahtlos an, dazu
kamen noch haarige Federn in der Struktur und im Bindenbereich. Ossenbrink
und Wüllenweber erreichten die Note >sg95<. Die
30 Gelben zeigten zufriedenstellende Durchschnittsqualität in Stand, Figur
und breite, offene Kappen dazu der Halskragen und Kopfschnitt. Verbessert
werden müsste noch bei einigen die Haltung, Augenreinheit und das festere
bzw. scheitelndes Nackengefieder (die Rosetten sollten dem Hals entlang
laufen). Wilhelm Wüllenweber errang die Note >V97< auf 1,0 alt;
>hv96< ging an Gudrun Reif und Heinz Georg Ossenbrink. 13
Blaue mit schwarzen Binden konnten nicht alle direkt überzeugen, außer zwei
Ausnahmen die nach dem derzeitigen Zuchtstand gefielen. Erfreulicherweise
konnten die Blauen in Figur und Haltung gefallen, sowie mit breiten, offenen
Kappen. Diesem Anspruch konnten vor allem die Jungtiere bis zum gehobenen
Durchschnittsniveau gerecht werden. Die Gründe lagen oft im weniger straffen
Nackengefieder, tiefer sitzender Kappenansatz, waagerechter in Haltung, Farbreinheit
und auslaufende Binden. Es sollte verstärkt auf die Halslänge, reinere Augen
und die Standhöhe geachtet werden. Die
Note >V-97<ging an Gerald Klarwein und >hv96< an Reiner Awe
>hv96<. Zum
Schluss meiner Bewertungsarbeit standen 9 Schwarzgetigerte die figürlich zu
den Gelben aufgeschlossen haben. Trotz gutem Stand und Haltung sowie breite
Kappen und Halskragenfeder, sollte vermehrt an feinerem Rand, Farbverteilung
und geschlosseneres Nackengefieder geachtet werden. Ganz besonders wie am
Anfang erwähnt habe ich noch nie so unreines Gefieder (schmutziges Gefieder)
bei Tauben gesehen. Vermutlich waren diese noch als Zuchtpaare zusammen im
Schlag. Siegfried Häusler erreichte die Note >hv96<. Hermann
Richter 59. Deutsche Rassetaubenschau
Erfurt Meine
Bewertungstätigkeit erstreckte sich auf 9 Rottiger, 4 Tiere in der AOC-Klasse
und 35 Weiße. Die 6
Jungtäuber mit dem Spitzentier von Kunzler (V-EB): freier Stand, langer Hals,
prima Zeichnung. Insgesamt zeigten die Tiere die verlangten Rassemerkmale.
Bei einigen wurde eine festere Struktur angemahnt, bei einem Tier mangelte es
an der Grundfarbe (vielleicht ein Kreuzungtier). Ein farbiger Schenkel hätte
geputzt werden können. Bei den 3 jungen Täubinnen fehlte die feste
Nackenstruktur. Bei
Tigern ist die korrekte Farbverteilung auch wichtig. Bei
kippender Kappe blieb nur die Note g übrig. 16
Jungtäuber in weiß von 6 Ausstellern. Von sg 95 bis b war alles vorhanden.
Die 95er Noten teilten sich Wimmer (2x) und Blase. Ein Alttäuber von Bertram
ebenfalls 95 Punkte. Die Rosetten wurden öfters angesprochen, sie waren
teilweise noch unfertig. Den g-Tieren mangelte es an Typ, Haltung und
Federfestigkeit. Auch war die Augenfarbe
ein Thema. In Zukunft sollte auch die Schwingenlage (Rückendeckung)
ein Thema sein. Die etwas unruhige Deckenfeder (Flöckchen) ist in Zukunft
ebenfalls ein Thema. Die 19
Täubinnen im Durchschnitt mit hoher Benotung. Nur 4 g-Noten für tiefsitzende
Kappe, Scheitelung oder dünne Nackenstruktur. Im übrigen präsentierten sich die Täubinnen mit typischer
Haltung, korrekter Struktur, offener Kappe und fester Feder. Herausragend und
mit festem Stand das v-Tier von Blase. Auch das hv-Tier vom selbem Aussteller
war hochwertig (Kappe etwas offener). Des weiteren
noch 95er Tiere von Bertram, Ossenbrink und Blase (2x). Die 4 AOC-Tiere in
Silber entsprachen zwar dem Typ, aber nicht der Farbzeichnung. Nach
Rücksprache mit dem Obmann wurden die Tiere aufgrund der Bindenzeichnung mit
n.a. bewertet. Außer beidseitiger Kopfzeichnung bei einem Tier wurden die übrigen
3 Vertreter nach rassespezifischen Merkmalen wie Typ, Haltung und fester
Feder bewertet. Der
Kappensitz ließ teilweise zu wünschen übrig. Zuchtfreund
Richard
Kaesler Nationale Bundessiegerschau in der
Messehalle Frankfurt a.M. vom 17.- 19.Dez.2010 Der
einreihige Käfigaufbau mit weiten Gängen war in Ordnung. Die Käfigböden waren
mit Wellpappe ausgelegt was nicht ganz den Anforderungen entsprach um die
Feuchtigkeit vom Kot aufzusaugen. Ansonsten
war es eine schöne und kalte Ausstellung. Unter
ca.23.000 Tieren standen 81 Alth. Kapuziner in den Farbenschlägen: 6
Schwarze, 7 Dunfarbige, 16 Rote, 21 Gelbe, 2
Blaufahle, 2 Gelbfahle, 6 Rotgetigerte, 5 Gelbgetigerte und 16 Weiße. Der
Typ hat sich wie man sieht soweit gefestigt, so auch die Haltung, der rote
Rand, die offene, breite Kappe und der Halskragenaufbau der zumeist an der
unteren Seite geschlossen war. An
strafferem Nackengefieder, sowie der Augenfarbe muss noch gearbeitet werden.
Die Niedersichtigkeit (Schnabelhaltung) sollte in Zukunft nicht außer Acht
gelassen werden, was ich nicht beanstandet habe. Die
Note „hv“ errang Heinz-Georg Ossenbrink auf 0,1 Rot und auf 1,0 Gelb „V-FV“
sowie „hv-E“ auf 0,1 Gelb. Das
(SB) Siegerband ging auf 0,1 alt Gelb an Gerald Klarwein. Kurt
Hauke errang mit 1,0 Rotgetigert „hv-E“. Bei den Weißen wurde Norbert
Schneider auf 0,1 Jung mit V-FB und Markus Wimmer auf 1,0 Jung mit „hv-E“
beschert. Mein
Glückwunsch an alle die auch mit sg95 und 94 abgeschnitten haben. Bei
meinen Ausführungen gilt das Gleiche wie auf der VDT-Schau in Erfurt. Hermann
Richter Bayerische Landesschau 2010 in
Straubing Mit dem
Meldeergebnis von 50 Altholländischen Kapuziner auf der diesjährigen
Bayerischen Landesschau, welche vom 19. – 21.11.2010 im niederbayerischen Straubing
stattfand, konnte man mehr als zufrieden sein. Für den sehr professionellen
Ablauf zeichnete der Dingolfinger Geflügelzuchtverein. Den
Anfang machten 7 Tiere in dem immer beliebteren Farbenschlag Dun, die
in fast ausschließlich hoher Qualität zu sehen waren. Vorwiegend kräftige,
kurze Typen mit sehr guter Standhöhe und hervorstechendem Auge wurden von
Ernst Glaser vorgestellt. Abstufungen
erfuhren Tiere mit unfertigem Nackengefieder oder zu geringer Stirnbreite. Zu
Recht wurde die 0,1 jung mit der Höchstnote belohnt, wenngleich der 1,0 alt
dieser in keiner Weise nachstand. Es
folgten 14 in Rot aus 3 Zuchten. Diese zeigten sich doch in zum Teil
sehr unterschiedlicher Qualität. Zum einen standen Tiere, die durch Typ,
Stand und Haltung gefielen, zum anderen wurden Tiere mit anhängender
Kopfzeichnung, unkorrektem Rosettenverlauf oder mangelnder Augenfarbe
abgestraft. Hv erhielt die Jungtäubin von Englert, welche bei vollerem
Nackengefieder der Höchstnote sehr nahe war. Mit sg 95 wurden die beiden Jungtäubinnen
von Englert und Hauke belohnt. Zahlenmäßig
am stärksten vertreten waren wieder einmal die Gelben (25). Die
geforderte Standhöhe, die waagerechte Haltung, ein helles Auge samt rotem
Rand, die passende Halslänge bei fester Nackenstruktur und entsprechender
Kappenhöhe waren bei diesem Farbenschlag ein Muß! Tiere mit abfallender
Haltung, haarigem Schildfederansatz oder anhängender Kopfzeichnung hatten
keine Chance. Auch sollte in Zukunft mehr auf den Rosettenverlauf geachtet
werden. Witterungsbedingt wurde das zum Teil offene Nackengefieder moniert.
Herausgestellt wurde in diesem Farbenschlag eine mit V bewertete Jungtäubin
von Klarwein. Gleicher Züchter erhielt auf 2,0 jung und 1.0 alt hv. Sehr
ansprechend waren wiederum die mit je 2,0 alt vertretenen Rot- und
Gelbtiger von Einzelaussteller Kurt Hauke. Sie gefielen vor allem durch
ihren kompakten Typ mit waagerechtem Stand, sowie ihren bestechenden Augen.
Trotz den bekannten Zuchtschwierigkeiten waren alle in sehr schöner Tigerung
zu sehen. Als verdienten Lohn erhielt ein Rottiger hv. Die monierte Haltung
konnte nicht geteilt werden, wenngleich Wünsche im Wesen berechtigt gewesen
wären. Auch der am Schluß stehende und mit sg 95 bewertete Gelbtiger war von
seiner Qualität der Höchstnote sehr nahe. Insgesamt
gesehen war die Präsentation mehr als zufriedenstellend. Beeindruckend war
die sehr gute Qualität der ausgestellten Tiere, was auch die verhältnismäßig
hohen Bewertungsergebnisse gerechtfertigte. In allen Farbenschlägen waren
Spitzentiere ausgestellt, was es dem amtierenden Preisrichter Wolfgang Müller
nicht einfach machte Abstufungen vorzunehmen. Wir können nur hoffen, dass wir
unsere „Kapuziner“ sowohl in dieser Qualität wie auch Quantität auf den
nächsten Landesschauen im „Süden“ wiedersehen. Zuchtfreund Gerald Klarwein Schaubericht zur 129. Deutsche
Junggeflügelschau 23.-24.10.2010 in Hannover Leider
hatten nur zwei Clubmitglieder 16 Kapuziner auf der Deutschen
Junggeflügel-schau gemeldet, das an dem frühen Termin gelegen hat! Dann
einen Sonderrichter einzusetzen ist dann ein Problem. Dieses
Jahr waren die Altholl. Kapuziner mir vom Ausstellungsleiter zugeteilt
worden. Die 1,2
Roten SG 95 Z für H.-G. Ossenbrink auf
ein 1,0 Jung der noch etwas ausgereifter
im Gefieder hätte sein können. Die 1,1
Gelben HV 96 MB für H.-G. Ossenbrink auf einen 1,0 jung ein Täuber der sich
prima präsentierte in Typ, Stand, Hals, Beinlänge und Struktur. Das Messeband
war der verdiente Lohn. Die 6,5
Weißen HV 96 E für H.-G. Ossenbrink auf einen 1,0 Jung. Auffällig
war bei den Weißen das lose Gefieder was sich auf den Flügeldecken schon
lockig zeichte. 2 X SG 95
Z für Herbert Mai auf 0,1 Jung und Alt. Die
Schwarzen im Zuchtbuch von Herbert Mai mit V 97/ HV 96 BLP bewertet war ein
gutes Ergebnis für beide Züchter. Auhagen,
Oktober 2010 Johannes
Bergman |